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DOOM ist was FPS Titeln fehlt

DOOM wird von vielen Kritikern als durchschnittlichen Shooter mit starkem Singleplayer und schwachem Multiplayer beschrieben. Doch liegt das an den Kritikern selbst, die den Mehrspielermodus selbst nicht gewachsen sind? In DOOM könnt ihr nicht sprinten, Lebenspunkte durch warten regenerieren und es gibt auch keine Loadouts/Killstreaks. Diese Features sind in den meisten modernen Shootern verankert und erleichtern neuen Spielern den Einstieg in das Spiel enorm und verwässern so deren Skill.

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In DOOM könnt ihr nicht einfach warten bis sich eure Lebenspunkte wieder regeneriert haben, hier wird das Leben durch Aufsammelbare Objekte aufgefüllt. Deshalb werdet ihr ständig in Bewegung bleiben und dauerhaft auf der Suche nach Leben und Rüstung sein, welche auf der Map verstreut liegen. Deshalb seid ihr ständig darauf aus vor dem Gegner an diesen Positionen zu sein um euch einen gewissen Vorteil zu schaffen. So gibt es natürlich viel intensivere Gefechte, die durch puren Skill und schnellen Entscheidungen entschieden werden.

In Battlefield könnt ihr beispielsweise das aufkommende Gefecht planen, so das ihr die Gegner voraus flankiert oder auf sie wartet, während ihr in DOOM ständig von Gegnern umzingelt seid und ein Vorausplanen der Aktionen so gut wie unmöglich ist. Dazu kommen noch die verschiedenen Waffen mit denen ihr euren Spielstil verändern müsst. Denn hier gleicht keine Waffe der anderen und ihr werdet auch viel im Nahkampf sowie mit den Powerwaffen/Upgrades zu tun haben.

gameinformer-article-screenshot-6Wie im Video beschrieben, mögen die meisten Spieler intensive Maps wie Nuketown in Call of Duty. Diese Maps bieten einen schnellen Einstieg in das Gefecht, da diese relativ kompakt sind. Action ist das worauf viele Spieler aus sind und das bleibt oftmals aufgrund des Gameplay Designs außen vor. Denn wenn Sprinten in ein Spiel eingefügt ist, muss die Map automatisch größer gemacht werden, damit man nicht zu schnell von A nach B kommt. In DOOM sind die Maps perfekt auf diesen Spielstil ausgerichtet, hier seid ihr immer bereit euch in das nächste Gefecht zu stürzen In DOOM fühlen sich Mehrspieler-Matches teilweise wie ein langes Feuergefecht an, da man hier immer gleich an der Action ist und man nicht erst 30 Sekunden laufen muss.

Die Waffen selbst sind nicht wie in anderen Shootern alles automatische Waffen bei denen ihr einfach nur auf Feuern drücken müsst und 1-2 Sekunden wartet bis der Gegner umfällt. Hier müsst ihr wirklich Skill beweisen und versuchen die richtige Waffe im richtigen Moment auszuwählen und eure Position so anpassen, dass ihr im Vorteil seid. Da alle Spieler immer in Bewegung bleiben ist das Zielen zu gleich noch erschwert.

gameinformer-article-screenshot-4Waffen haben meist einen Primären und sekundärer Waffenmodus, so hat der Raketenwerfer als Primären Modus das Feuern von Raketen während ihr mit dem Sekundären Modus alle in der Luft befindlichen Raketen sofort zum Explodieren bringt. Durch diese Varianten öffnen sich komplett neue Spielweisen für jede Waffe die ihr aufsammelt.

Zu all diesen Features kommt noch DOOM SnapMap, ein Leveleditor mit dem ihr neue Maps und Spielmodi erstellen könnt. So macht sich die Community selbst den Content und der Replay Faktor wird ständig gesteigert. Spiele wie Halo 5 und Counter Strike machen vor wie ein Leveleditor ein Spiel am Leben halten kann.

Warum wird DOOM also als nicht so tollen Mehrspieler Titel beschrieben? Das kommt auf den Spieler selbst an, denn wenn man erwartet wie in Call of Duty relativ einfach an Kills kommt ist man bei DOOM falsch. So wird das Spiel wohl nach den ersten paar Matches bewertet, in denen man nicht allzu gut ist. Deshalb solltet ihr das Spiel selbst ausprobieren und für euch entscheiden wie gut ihr mit dem Spielstil von DOOM klar kommt.

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